Zeittafel zur Geschichte Husums
Von der Gegenwart bis zu den Anfängen
Diese Zeittafel erzählt die facettenreiche Geschichte Husums:
von den frühen Siedlungsspuren über den Aufstieg zur Stadt, durch Phasen des Wandels und des Neubeginns bis hin zur Prägung des heutigen Stadtbildes.
Er lädt dazu ein, den Spuren der Vergangenheit zu folgen und die Gegenwart im Licht ihrer Geschichte neu zu entdecken.
2007
Eingemeindung des nördlich angrenzenden Ortes Schobüll

Die Eingemeindung trug dazu bei, Verwaltungsabläufe zu vereinfachen und öffentliche Dienstleistungen effizienter zu gestalten. Gleichzeitig eröffnete sie neue Perspektiven für die Stadtentwicklung, etwa im Hinblick auf Wohnraum, Tourismus und den Erhalt naturnaher Erholungsgebiete. Trotz der Integration in die städtische Struktur hat sich Schobüll seinen eigenständigen Charakter bewahrt und gilt bis heute als ein besonders reizvoller Teil Husums mit hoher Lebensqualität.
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2003

Schifffahrtsmuseum Nordfriesland –
mit der Eröffnung des Schiffahrtsmuseum Nordfriesland am Hafen gewinnt die Stadt einen kulturellen Ankerpunkt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schiffahrtsmuseum_Nordfriesland
2000
Husumer Schiffswerft schließt ihre Tore

Die Werft baute im Laufe ihrer 52-jährigen Geschichte weit über 400 Schiffe. Der Schwerpunkt der Neubautätigkeit lag hauptsächlich auf Küstenmotorschiffen. Es wurden daneben zahlreiche Fahrgast- und Fährschiffe aller Art und zeitweise Yachten gebaut. Des Weiteren zählten Spezialschiffe wie Öl-, Gas- und Chemikalientanker, Schlepper, Kutter und Schwimmbagger sowie Behörden- und Hotelschiffe, aber auch Kesselhäuser zum Repertoire der Werft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Husumer_Schiffswerft
1989
Rathaus am Hafen

Das Husumer Rathaus steht auf einer denkmalgeschützten Slipanlage der alten Husumer Schiffswerft. Es ist ein eindrucksvoller Bau, geplant vom Architektenbüro Patschan, Werner und Winking. 1987 startete das Bauvorhaben am Binnenhafen, am 21. September 1989 fand die Einweihung mit Schlüsselübergabe und der Einzug der Stadtverwaltung statt. Im Oktober 1989 wurde das Rathaus als vorbildliches Bauwerk mit dem BDA-Preis (Bund Deutscher Architekten) ausgezeichnet.
1966
Letzter großer Viehmarkt
1962 Sturmflut
1953
Eine erste Gelegenheit zu Rückbesinnung und Ausblick
bot die 350 –Jahr – Feier zur Verleihung des Husumer Satdtrechtes
1945
Ende des Zweiten Weltkriegs
Nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur –
im Krieg 1939 -1945 blieb Husum weitgehend von Zerstörungen verschont –
steigt die Einwohnerzahl der Stadt durch den Flüchtlingszustrom auf etwa 24700 Einwohner.
1938
Eingemeindung
Die Dörfer Osterhusum und Rödemis werden nach Husum eingemeindet.
1887 Eröffnung der Marschbahn
1864
Abkehr von Dänemark
Nach der Niederlage Dänemarks im Deutsch- Dänischen Krieg erfolgt die Trennung der Herzogtümer Schleswig, Holstein und
Lauenburg vom dänischen Gesamtstaat.
1858
Seeschleuse
Bau der ersten Husumer Seeschleuse. Modernen Ansprüchen des Seeverkehrs und des Schiffbaus angepaßt.
1854
Erste Eisenbahnstrecke · Flensburg – Husum – Tönning
Der erste Husumer Bahnhof, erbaut 1854 von englischen Ingenieuren, stand auf Rödemisser Gebiet und wird noch heute nach seinen Erbauern “englischer Bahnhof” genannt.
1807
Marienkirche

Der Neubau der Marienkirche, den der Königliche Baumeister Christian Frederik Hansen (1756–1845) ab 1812 projektierte, ist nur etwa halb so groß wie der gotische Vorgängerbau. Teile des Gebäudes wurden auf den alten Fundamenten errichtet, wodurch vor der Westfassade Raum für den heutigen Marktplatz entstand.
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1780 letzte öffentliche Hinrichtung
1721 – 1864
Teil des Dänischen Gesamtstaates
Das Herzogtum Schleswig (dänisch Hertugdømmet Slesvig) entwickelte sich ab etwa 1200 und existierte bis 1864.
1713
Zar Peter der Große
Während des Nordischen Krieges - 1713 - kamen die großen Gegner des Schwedenkönigs Karl XII. Zar Peter der Große von Rußland, König Friedrich IV. von Dänemark mit etlichen russischen, polnischen und deutschen Feldherrn und viel Kriegsvolk nach Husum auf der Verfolgung eines schwedischen Heeres unter dem General Steenbock, der kurz vorher im Januar 1713 - die Stadt Altona eingeäschert hatte.

1634
Die Burchardiflut
Die große Sturmflut von 1634 war im wesentlichen verantwortlich für die folgende wirtschaftliche Stagnation Husums: sie vernichtete einen großen Teil der Insel Strand (heute: Nordstrand) und damit die Kornkammer Husums. Zu dieser Entwicklung trug auch die zunehmende Konkurrenz der Hafenstädte Tönning und Friedrichsstadt sowie die Kriege des 17. und frühen 18. Jahrhunderts bei.
1627 – 1629
Belagerung Husums

Während der Wirren des Dreißigjährigen Krieges, in denen mehrfach fremde Truppen ins Land einfielen, war Husum durch die Truppen Tillys so stark belegt, dass die Soldaten größtenteils in den Straßen auf Strohlagern schlafen mussten. Schwere Brandschatzungen setzten der Bevölkerung stark zu. Die Stiftungen der gottorfischen Herzoginnen, deren Witwensitz das Husumer Schloss geworden war, konnten die Not nur teilweise lindern. Als die kaiserlichen Truppen schließlich 1629 abzogen, hinterließen sie eine verarmte Stadt mit Schulden in Höhe von 192.000 Reichstalern.
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1608 Das Stadtrecht wird amtlich verkündet
1602
Marienkirche – ein Teil des Kirchturms stürzt ein.
1601
Rathaus am Markt

Das Historisches Rathaus steht an der Nordseite des Husumer Marktplatzes, in der Großstraße 27, und wurde im Jahr 1601 errichtet. Im Laufe der Zeit erfolgten immer wieder Umbaumaßnahmen, die den Bedürfnissen der jeweiligen Zeit angepasst wurden. Das Historische Rathaus Husum zählt zu den Kulturdenkmälern der Stadt.
Das Husumer Rathaus von 1601.
Ulf Dietrich v. Hielmcrone
https:
de.wikipedia.org/wiki/Altes_Rathaus_(Husum)
1582
Weichbildrecht
Erneute Bewidmung mit Weichbildrecht. Husum erhält eine eigene Gericht- und Polizeiordnung und wird Sitz eines Seegerichtes.
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1566
Die Pest fordert in Husum etwa 1500 Todesopfer.
1549
Zweiter großer Stadtbrand in Husum.
1526
Die Neustadt wird in Husum eingegliedert
1526
Hermann Tast hält die erste evangelische Predikt in der Marienkirche

1526
Hafenbau
Auf Anordnung des dänischen Königs Friedrich I., unter dessen Verwaltungshoheit sich Husum seinerzeit befand, werden nach Errichtung von Zingeldamm und Zingelschleuse Teile der Hafenbebauung abgerissen, um einen Stapelplatz - die heutige Schiffsbrücke - zu ermöglichen.
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1523
Friedrich I. wird in Husum, als Herzog von Schleswig und Holstein die dänische Krone angetragen.
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um 1510
Erste Marienkirche

Die Geschichte der ersten Marienkirche beginnt im Jahr 1431, als Husum die Erlaubnis erhielt, eine eigene Kapelle zu bauen. 1448 löste sich der wachsende Ort von der bisherigen Hauptkirche der Südergoesharde in Mildstedt und wurde kirchlich eigenständig. Die bis etwa 1510 errichtete spätgotische Marienkirche prägte mit ihrem schlanken Turm, der zeitweise bis zu 95 Meter hoch war, eindrucksvoll das Stadtbild. Mit dem zunehmenden Wohlstand wurde die Kirche reich ausgestattet und beherbergte zahlreiche Altäre sowie wertvolle Kunstschätze.
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1494 – 1495
Bau des Menoritenklosters.
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1472
Rebellion
1472 kam es in Husum zu einer folgenschweren Rebellion des mächtigen Fleckens und seines nordfriesischen Umlandes gegen Christian I. (*1426/1448- 1481†).
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1470
Christian I. fordert die Franziskaner zur Gründung eines Klosters in Husum auf.
1465
Husum erhält das Fleckenrecht
1462
Husum bittet Christian I. um Erteilungeiner Form des Stadtrechtes.
1448
Husum erhält das Kirchspielrecht
1432
Fertigstellung der Husumer Kapelle (aus ihr entwickelte sich später die erste Marienkirche).
1431
Vertrag über den Bau einer Kapellefür Osterhusum und Westerhusum. Husum erhält ein eigenes Wappen.
1409
Erste urkundlich gesicherte Erwähnung Husums als „Huzem“ in einer Klageschrift des dänischen Königs Erich von Pommern gegen die Herzöge von Schleswig und die Grafen von Holstein.
1404
Marodierende Dithmarscher beschädigen die Husumer Wassermühle.
1362
Grote Mandränke

Husum wird durch die große Sturmflut (Grote Mandränke), die eine schiffbare Verbindung des Tals der Mühlenau mit dem Meer schuf, zur Küstenstadt und entwickelt sich bald zu einem bedeutenden Umschlaghafen. Husum ist also "ein Kind der Sturmflut" und wird quasi "über Nacht" zur Hafenstadt.
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1300
Existenz einer Siedlung auf dem Gebiet des späteren Husums in Abhängigkeit stehend zur Mildstädter Kirche.






